Öffnungszeiten

 

Museum:

Im August und September täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet, im Oktober an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 16 Uhr.

Restaurant "Burgstall"

Öffnungszeiten im Oktober 2017:

Mittwoch und Donnerstag 16 bis 23 Uhr,
Freitag und Samstag 11 bis 23 Uhr,
Sonntag 11 bis 18 Uhr.

Nachmittags Kaffee & Kuchen

Schloss Egg,
94505 Bernried

Schlosshotel und Restaurant:
  Tel.: +49(0)9905 / 289
  burgstall@schloss-egg.de

Museum und Verwaltung:
  Tel.: +49(0)9905 / 8001
  info@schloss-egg.de

Impressum

Schloss Egg Schloss Egg

Vom dunklen Mittelalter bis heute

5. bis 10. Jahrhundert: erste Zeugnisse einer wehrhaften Anlage aus Holz (sog. Motte) an dieser strategisch wertvollen Lage zwischen Donau und dem bayrischen Wald.

11. Jahrhundert: Modernisierung - aus dem Holzpalisadenbau wird eine Burg aus Stein

1103: erste urkundliche Erwähnung als Wasserburg. Erbaut als Familiensitz des „Thiemo de Ekke“ unter Dienstbarkeit der Grafen von Straubing-Bogen.

um 1180: Errichtung des Bergfrieds. Hungerturm, letzter Rückzugspunkt der Wehranlage, Aussichtspunkt bis runter zur Donau und heute höchster Burgturm in Bayern.

12./ 13. Jh.: Die Eckherrn von Eckh werden freie Ritter und nehmen erfolgreich an zahlreichen Turnieren teil.

1323 - 1357: Ritter Peter I. von Eckh wird Stellvertreter der Straubinger Herzoge und vollzieht als oberster Richter die Todesstrafe. Er ist für die blutige Geschichte der Burg Egg mit 183 Foltertodesopfern verantwortlich.

1349: Peter I stiftet anlässliche des Todes seines Sohnes (den er angeblich selbst hatte hinrichten lassen) die Schlosskapelle.

1403: nach Aussterben der Eckher kam Egg an die Fraunberger.

1427: Verkauf an Heinrich XVI. der Reiche von Bayern (Wittelsbacher).

1581: Herzog Wilhelm V. verkauft die Burg an seinen Rat und Kämmerer Karl Kekh zu Prunn.

1589: Bau des Wirtschaftsgebäudes. Heute sind im Burgstall Schlosshotel und Restaurant untergebracht.

1618 - 1648 Im Dreißigjährigen Krieg (1633) wurde das Schloss von den
Schweden geplündert und angezündet.

1698: Anton Graf von Montfort.

1719: Ignaz Schrenk, Freiherr von Notzing.

1726: Otto Franz von Neuching.

1752: kam die Burg an Josef Ludwig Freiherr (später Graf) von Armannsberg.

1838 - 1842: Graf Joseph von Armansperg (bayr. Finanzminister) baut die Burg zum bewohnbaren Schloss um und verleiht dem Anwesen das heutige Aussehen.

1853: Fürst Demetrius von Cantacuzenos (Schwiegersohn Armanspergs).

1871: Baron Karl von Eichenthal.

1884: Grafen von Hohenthal und Bergen.

1931: Zwangsversteigerung an die Benediktiner-Abtei Metten.

1939: Konsul Josef Maximilian Hartl kauft das Schloss, seine Familie bewohnt und bewirtschaftet das Schloss noch heute.

1963: Eröffnung des Schlosshotels und -Restaurants „Burgstall“