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ÖFFNUNGSZEITEN 2019

4.Nov.- 22.März 2019/20: geschlossen

 

Gruppenführung im Winter ab 20 Pers.

Auf Anfrage

SCHLOSSMUSEUM

GESCHICHTE ERLEBEN

Ritterburg & Märchenschloss

900 Jahre Geschichte - von den Rittern bis zur Gegenwart

In der warmen Jahreszeit ist Schloss Egg für Besucher geöffnet.

Noch heute können Sie als Besucher alle Merkmale einer Burg im Originalzustand besichtigen. Das erste Burgtor mit dem Fallgitter, rührt über die Burgauffahrt zur Zugbrücke, die bis vor ca. 150 Jahren in Funktion war.

Zu dieser Zeit (von 1838-1842) wurde die ehemalige Wasserburg zum Schloss umgebaut, das bedeutet, sie wurde bewohnbar gemacht, und ganz im prachtvollen neugotischen Stil restauriert. Neben romantischen Verzierungen wurden die Kernelemente der „Ritterburg“ ganz bewusst erhalten und teilweise noch stärker hervorgehoben.

Sie erreichen den Burgvorhof mit Marienbrunnen, vorbei an der äußeren Ringmauer, die den gesamten Komplex umschließt. Zum Burginnenhof mit Ritterbrunnen und innerer Ringmauer führt eine 25-stufige Treppe.

Heute haben Sie die Möglichkeit, auch das Innere des Schlosses zu besichtigen. Alle Festsäle, wie Spiegelsaal, Roter und Blauer Salon, Rittersaal, Spielsaal und ein prunkvoller Konzertsaal versetzen Sie in eine Märchenwelt.

Außerdem dürfen Sie im Außenbereich den 45 m hohen Burgturm erklimmen, sich dort mit der rauen Wirklichkeit auseinandersetzen und das Verlies sowie eine Folterkammer besichtigen.

Ein kleines Archiv gibt Aufschluss über geschichtliche Begebenheiten, die romantische Burgkapelle lädt zum stillen Gebet ein.

Führungen finden regelmäßig statt, nach Bedarf, mindestens stündlich. Dauer der Besichtigung, Außenbereich und Führung durch die Innenräume: ca. 60 Minuten.

Fakten, Zahlen, Daten

Im Flug durch die Jahrhunderte

5. bis 10. Jahrhundert: erste Zeugnisse einer wehrhaften Anlage aus Holz (sog. Motte) an dieser strategisch wertvollen Lage zwischen Donau und dem bayrischen Wald. Möglicherweise stammt der 'Schrazlgang' bzw. Erdstall im Keller des Palas aus dieser Zeit.

11. Jahrhundert: Modernisierung - aus dem Holzpalisadenbau wird eine Burg aus Stein

1103: erste urkundliche Erwähnung als Wasserburg. Erbaut als Familiensitz des „Thiemo de Ekke“ unter Dienstbarkeit der Grafen von Straubing-Bogen.

um 1180: Errichtung des Bergfrieds. Hungerturm, letzter Rückzugspunkt der Wehranlage, Aussichtspunkt bis runter zur Donau und heute höchster Burgturm in Bayern.

12./ 13. Jh.: Die Eckherrn von Eckh werden freie Ritter und nehmen erfolgreich an zahlreichen Turnieren teil.

1323 - 1357: Ritter Peter I. von Eckh wird Stellvertreter der Straubinger Herzoge und vollzieht als oberster Richter die Todesstrafe. Er ist für die blutige Geschichte der Burg Egg mit 183 Foltertodesopfern verantwortlich.

1349: Peter I stiftet anlässliche des Todes seines Sohnes (den er angeblich selbst hatte hinrichten lassen) die Schlosskapelle.

1403: nach Aussterben der Eckher kam Egg an die Fraunberger.

1427: Verkauf an Heinrich XVI. den Reichen von Bayern (Wittelsbacher).

1581: Herzog Wilhelm V. verkauft die Burg an seinen Rat und Kämmerer Karl Kekh zu Prunn.

1589: Bau des Wirtschaftsgebäudes. Heute sind im Burgstall Schlosshotel und Restaurant untergebracht.

1618 - 1648 Im Dreißigjährigen Krieg (1633) wurde das Schloss von den
Schweden geplündert und angezündet.

1698: Anton Graf von Montfort.

1719: Ignaz Schrenk, Freiherr von Notzing.

1726: Otto Franz von Neuching.

1752: kam die Burg an Josef Ludwig Freiherr (später Graf) von Armannsberg.

1838 - 1842: Graf Joseph von Armansperg (bayr. Finanzminister) baut die Burg zum bewohnbaren Schloss um und verleiht dem Anwesen das heutige Aussehen.

1853: Fürst Demetrius von Cantacuzenos (Schwiegersohn Armanspergs).

1871: Baron Karl von Eichthal.

1884: Grafen von Hohenthal und Bergen.

1931: Zwangsversteigerung an die Benediktiner-Abtei Metten.

1939: Konsul Josef Maximilian Hartl erwirbt das Schloss, seine Familie bewohnt und bewirtschaftet das Schloss heute in der 3. Generation.

26. April 1945: Schlossherrin Elisabeth Hartl hisst unter lebensgefährlichem Beschuss auf dem Turm ein weißes Bettlaken und rettet somit die Burg vor der möglichen Zerstörung durch amerikanische Truppen.

1963: Eröffnung des Schlosshotels und -Restaurants „Burgstall“.

1988: Generalsanierung des gesamten Palas, der 1. Stock wird der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

..to be continued.

ÖFFNUNGSZEITEN & pREISE

April & Oktober: Sonn- und Feiertags 10 - 16 Uhr

Mai & September: täglich 10-16 Uhr

Juni, Juli und August: täglich 10-17 Uhr

Führungen durch die Innenräume finden an allen Öffnungstagen nach Bedarf statt, etwa stündlich. Genaue Zeiten sind angeschrieben.

Der Außenbereich kann von den Besuchern selbst erkundet werden. Bitte planen Sie für die Besichtigung der Burganlage etwa 75 Min. ein.

 

Eintrittspreise:

Erwachsene: 5,00 Euro

Kinder ab 6 Jahren: 3,00 Euro

Gruppenpreis ab 20 Personen
Erwachsene: 4,00 Euro

Kinder: 2,00 Euro